Donnerstag, 25. August 2011

Tag 17 (24.08.)

Oh je. Heute habe ich immerhin nicht verschlafen, aber morgens um sieben war es dann doch... ziemlich kalt. Ziemlich ziemlich kalt. Ich zitterte vor mich hin und wollte so gar nicht das Haus verlassen. Wie sehr ich euch da drüben in Deutschland beneide mit euren 30 Grad! Ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es habt. Ich vermisse die Wärme so sehr. Kurze Sachen tragen, sich wohlig warm fühlen und keine kalten Finger oder eine kalte Nase haben. Brrr! Mittlerweile gehe ich wirklich immer mit vier Schichten oberhalb aus dem Haus, mit Mütze und Kaputze zusätzlich. Heieiei, und das, wo ich doch in einer ziemlich kalten Stadt in Deutschland studiere ;)
Immerhin war ich pünktlich zu meiner Gruppenstunde Klavierunterricht. Ich stellte mich der Dozentin vor und meinte, dass ich leider nicht bei der Audition gewesen sei (die war Freitag, ich hatte mich aber erst Sonntag eingetragen). Sie meinte, sie wird schauen, was sich machen lässt, ich soll einfach mal mitmachen. Ich wollte ihr zwar klarmachen, dass ich normalerweise Klavier als Hauptfach habe, aber irgendwie ging das wohl unter. Naja.
Beim Check der Anwesenheit dann stellte ich fest - hier waren alle Musiker, aber alle mit verschiedenen Instrumenten. Das deshalb, weil sie jeden nach seinem Instrument fragte. Das war also wohl eine Art "Pflichtfach Klavier", wie bei uns, nur in der Gruppe. Hm, okay. Nicht ganz meine Leistungsklasse. Als sie zu meinem Namen auf der Liste kam konnte ich dann den zweiten Versuch starten. Ich bin die J1-Studentin, die Klavier studiert, keinen Platz bekommen hat und so... diesmal fiel der Groschen und sie entschuldigte sich für das ganze Chaos an dieser Uni und dafür, dass ich keinen Unterricht habe. Wow, fand ich echt nett, immerhin war es nicht ihr Fehler. Was ich ihr auf versuchte klar zu machen, also, dass ich auf sie keinesfalls sauer bin oder so.
Sie ist eine sehr nette Person, muss ich sagen. Humorvoll und freundlich. Sie hat eine angenehme, eher leise Stimme, aber ihr Unterricht war wirklich nicht schlecht. Sie meinte, diese Klasse wird wohl unter meinem Niveau sein, ich soll nach dem Unterricht mal mit ihr reden. Und ja, es war unter meinem Niveau - einerseits. Es wurden Tonleitern geübt. Aber ehrlich gesagt, wie meine engen Freunde wissen, Tonleitern habe ich ja nie richtig beigebracht bekommen. Also verfolgte ich alles mit großem Interesse, und ich glaube, in der einen Stunde habe ich sogar mehr gelernt als sonst, zumindest über Tonleitern.
Nach der Stunde bot sie mir dann an, dass ich ihr doch vorspielen solle, dann könne sie schauen, was sich machen lässt, ob ich in dem Kurs bleibe oder wie auch immer. Sie wollte, dass ich um 12 komme, ich verschob es auf 12:30 Uhr, denn ich dachte, ich habe so lange Unterricht. Stimmt ja gar nicht, Ceramics geht nur bis 11:55 Uhr... naja. Egal. Zum Glück hatte ich meine Noten dabei, andererseits ärgerte ich mich schon ziemlich, gestern nciht geübt zu haben. Naja, es musste halt eben so gehen. Das war meine Chance!!!
Erst eilte ich aber zu Ceramics. Ich war wirklich intelligent in meiner Kurswahl - die einzigen Kurse außerhalb des "Creative Arts"-Buildings sind Ceramics und Yoga, und die sind beide in einem Gebäude ziemlich nach dran. Ich hätte es schlimmer treffen können! Ich fand, nach kurzer Suche, den Raum dann auch tatsächlich. Bevor der Dozent auftauchte unterhielt ich mich ganz kurz mit meiner Nebensitzerin, sie studiert Kinesiologie und macht Ceramics zur Entspannung. Oh gut, dachte ich mir insgeheim - zum Glück bin ich nicht die Einzige hier mit dieser Intention. Wir bekamen eine kurze Einführung, in der wir auch erfuhren, was wir alles bezahlen müssten. Bezahlen? Ja, in der Anmeldung stand drin, das wir 40 $ Materialkosten zu entrichten haben würden. Tja, nur blieb es nicht dabei - keine Ahnung, wofür die Materialkosten sind, denn Material müssen wir uns selber kaufen. Zumindest den Ton und das "Starter Kit" an Werkzeugen. Für erst einmal 30 $, aber die Menge Ton wird wohl nicht ganz ausreichen. Hmpf. Na gut. Finds nur etwas doof, dass das nirgendwo stand... Nicht, dass mich das abgehalten hätte, vermutlich nicht, aber naja.
Der Dozent bläute uns ein, bloß nie zu fehlen. Zwar könne man ja mal eine Erkältung kriegen oder so, klar... "aber versucht bitte, trotzdem immer zu kommen". Na toll. Das war nicht das erste Mal, dass ich so was höre, langsam frage ich mich, wie die sich das eigentlich vorstellen. Werden die Dozenten nie krank?!? A. ist der Meinung, dass diese strenge Haltung darauf beruht, dass viele Studenten hier wirklich recht viel schwänzen. Und ich bin geneigt, ihr da Recht zu geben, denn diese Ermahnungen sind wirklich krass.
Zusätzlich zu den zwei mal fast drei Stunden Unterricht werden wir auch angehalten, außerhalb der Unterrichtszeit noch ungefähr 6 Stunden zu arbeiten. Öhm, okay... wenn das ernst gemeint ist und diese Zeit wirklich nötig ist - wie soll ich das packen? Das war dann wieder so ein Moment, in dem mich die unruhigen Gedanken von gestern und diese leichte Panik wieder erfassten (nachdem ich gestern abend eigentlich der Meinung war - was solls wenn ich in Jazz keine gute Note kriege, ich gebe mein Bestes, aber wenns nicht reicht, dann halt nicht). Und diese leichte Panik wuchs und wuchs. Ein Männlein im Kopf zappelte und tobte - wie sollte ich das bloß schaffen? Es war einfach zu viel, ich wollte doch noch ein bisschen Freizeit! Ceramics machen, Klavier üben, Jazz aufarbeiten - und Theater und Chor hatte ich noch gar nicht gehabt. Von Chor erwartete ich keine großen Hausaufgaben (hoffentlich!), aber Theater würde sicher auch nicht ohne sein. Oh oh! Ich bezweifelte, dass meine Kurswahl wirklich so gut gewesen war. Ich hätte lieber Gehörbildung oder so nehmen sollen - zwar völlig unnötig, aber wenigstens etwas, mit dem ich mich auskannte!
Das andere Männchen in meinem Kopf aber beruhigte mich. Ich habe drei Tage in der Woche frei, und an einem nur 3 Stunden Unterricht. Da muss das doch alles zu schaffen sein! Klar, dass das am Anfang alles bedrohlich aussieht, aber hey, leb dich erst mal ein, dann wird das schon alles! Und während diese zwei Stimmen so hin und her stritten lief ich zum Student Center, bezahlte meine 30 $, lief zurück, holte mein Starter Kit und meinen ersten Klumpen Ton (wow, war der schwer!) und legte letzteren in mein neues Schließfach im Fine Arts-Building - wenigstens müssen wir dafür nichts zahlen. Die sind nötig, weil wir da eben unsere Werkzeuge und den Ton lagern. Allerdings teilen wir uns ein Fach, ich schloss mich gleich mal mit meiner neuen Bekanntschaft zusammen. Sie meinte, sie würde ein Schloß besorgen, so lange liegt mein Ton da eben jetzt unverschlossen drin. Sie kommt vermutlich morgen noch mal her. Meine Werkzeuge nahm ich lieber mal mit - die sind ja auch nicht schwer. Immerhin, ich besitze jetzt Werkzeuge zum Ton bearbeiten ;)
Viel früher als auf dem Plan waren wir heute fertig, schließlich gab es noch nichts zu arbeiten. Das würde Montag losgehen, wenn wir auch, nach Bedarf, Arbeitskleidung dabei haben würden. Ich werde mir wohl einfach nur einen billigen Pulli kaufen und den dann immer drüber ziehen. Ton ist ja nichts, was fürchterlich dreckig wäre - der Dozent meinte, einige würden auch in normalen Sachen arbeiten. Zusätzlich zum Töpfern lernen wir übrigens auch Theorie - Geschichte und so was. Davor habe ich auch ein wenig Angst, denn die Akustik in dem Raum war wieder mal sehr schlecht. Ich werde wohl nur die Hälfte verstehen... ob wir einen Test schreiben habe ich nicht ganz kapiert, das muss ich bei Gelegenheit mal herausfinden.
Nachdem das alles so seltsam verlaufen war begann ich auch, Angst vor meinem Theaterkurs am Nachmittag zu haben. Zwar hatte ich mich darauf am Meisten gefreut - aber plötzlich beschlich mich die Angst, dass es zu viel werden würde.
Egaaaal - jetzt musste ich erst einmal die Gelegenheit beim Schopf packen und vor dem Vorspielen noch etwas üben! Schließlich war es erst 10:45 Uhr. Ich übte brav eine halbe Stunde, mehr wollte ich meinen Armen dann aber auch nicht zumuten. Ich bin überhaupt nicht mehr in Form, das ist wirklich schlimm. Aber ich dachte mir, wenn ich vorspielen muss dann lieber nicht völlig ausgepowert... Also lungerte ich schon ab ungefähr 11:30 Uhr vor der Tür der Dozentin herum, und tatsächlich - sie hatte wirklich schon frei, denn irgendwann lief sie durch den Flur. Ich durfte ihr gleich sofort vorspielen. Ich hatte mich vorher für Mozart und Clair de Lune entschieden - die Stücke, die ich einfach am meisten mag. Ich denke, das sind gute Voraussetzungen :) Zwischen denen konnte ich mich nicht entscheiden und dachte, das lasse ich sie einfach tun. Sie meinte, ich solle ihr beide einmal anspielen.
Ich begann mit Mozart - und machte ein paar Fehler, aber nichts Schlimmes. Musikalisch hatte ich ein gutes Gefühl, und richtig, als sie mich nach ungefähr einer Seite abbrach meinte sie, ich sei sehr musikalisch (*rotwerd*), es ginge nicht, dass ich in ihrer Klaviergruppe bleibe, ich brauche Unterricht. Ich sollte ihr aber doch auch noch Clair de Lune spielen... allerdings erst ab Seite zwei. Verstehe ich voll und ganz, auf Seite eins passiert ja auch nicht viel :D Auch das lief gut, erstaunlich gut, dafür, dass ich seit Wochen eigentlich nicht mehr gespielt habe.
Danach meinte sie, die Sache sei klar - sie müsse nur schauen, wo sie mich reinquetschen könne. Ich konnte mein Glück noch gar nicht fassen. Ich meine, ich weiß, manche Amerikaner loben oft und viel, auch wenn es gar nicht so angebracht ist. Aber dennoch, sie ist keinesfalls verpflichtet, mir Unterricht zu geben, vor allem nicht, wenn sie schon hoffnungslos überbucht ist. Und - dann auch noch gleich eine ganze Stunde! Es wäre ja schon ein Traum gewesen, eine halbe Stunde zu bekommen, und dann gleich eine ganze! Wow!
Ich holte meinen Stundenplan heraus und übergab ihn ihr, um einen passenden Termin zu finden. Das war wohl die einfachste Lösung, mir war es schließlich egal, WANN es sein würde - hauptsache, DASS! Kurze Probleme gab es noch, weil ich meinen Plan natürlich mit deutschen Uhrzeiten geschrieben hatte (also 18 Uhr anstatt 6 pm), aber das löste sich schnell. Und schon hatte ich meinen Termin! Ich konnte mich nicht genug bei ihr bedanken. Diese Frau ist so wunderbar, nett und hilfsbereit - und sie gibt mir Unterricht, wo ich mir fast sicher bin, dass sie das Überdeputatsmäßig macht.
Da ich jetzt eine ganze Stunde bekomme kriege ich dafür auch zwei Punkte - und mir fiel auf, dass ich, wenn ich in den Gospelchor komme, meinen ganzen Plan umschmeißen könnte - anstatt der Jazzvorlesung dann noch in den Frauenchor und voilà - keine Jazzvorlesung mehr, dafür drei Chöre. Wenn das so gehen würde wäre das total super, ich wäre happy - ich liebe singen, und nein, ich denke nicht, dass mir das zu viel werden würde. Ich würde genau auf die geforderten 12 Punkte kommen. Das heißt, ich dürfte natürlich in keinem Kurs durchfallen, aber mal ehrlich, das erwartet ohnehin keiner. Denke ich. Ich muss das noch mal abklären, ob das wirklich geht, aber ich hoffe es sehr. Ich hoffe natürlich auch, dass da keine Einwände von meiner Heimuni kommen, aber da erreiche ich auf Grund der Semesterferien momentan ohnehin niemanden. Und mal ehrlich - es hat sie nicht mal gejuckt, dass ich keinen Hauptfachunterricht kriege, dann sollte es sie auch nicht interessieren, was ich sonst so belege. Denke ich mir.
Zur Feier der Stunde gab es dann auch gleich Mittagessen ;) Endlich! Unglaublich, dass ich so lange durchgehalten hatte ohne zu verhungern. Was ich zum Mittagessen hier sagen muss - es bewarheitet sich, was mir vor der Reise gesagt wurde. Man isst hier nicht anders als Zuhause. Man isst einfach nur mehr. Ehrlich wahr. Ich esse ja jeden Tag das Gleiche, kann also gut abschätzen, wie viel ich esse ;) Und ja, jeden Tag ist mehr auf meinem Teller. Verrückt. Mittlerweile kostet mein Teller schon 80 Cent mehr als der allererste (es wird hier nach Gewicht gezahlt). Ich hoffe mal, dass sich das nicht irgendwie negativ auswirkt, und sobald ich mich hier fest eingelebt habe muss dringend Sport her. Ich wollte ja eigentlich Fußballspielen, auf Grund fehlender Hallenschuhe wird das wohl aber eher scheitern. Mal schauen, vielleicht ergibt sich ja noch was, ansonsten wirds halt das Schwimmbad.
Nach dem Essen gings gleich weiter, es gab eine Versammlung vom Music-Department. Dort wurden uns essentielle Dinge erzählt - die aber auf A. und mich meistens nicht zutrafen. Ein bisschen Zeitverschwendung, aber gut - kann man ja vorher nicht wissen. Gleich im Anschluss zischte ich ab, denn jetzt würde gleich mein Theaterkurs losgehen. Ui, war ich nervös! Schließlich hatte ich Angst, es würde zu anstrengend werden.
Bevor der Kurs begann unterhielt ich mich kurz mit einer hinter mir sitzenden Italienerin, die in London studiert und auch gerade auf Austausch hier ist. Wir haben mal gleich Nummern ausgetauscht, bin mal gespannt, ob sich da was entwickelt. Sie will unter Umständen nämlich auch in den Gospelchor.
Meine Befürchtungen erwiesen sich erst einmal als unbegründet. Der Lehrer, ein Chilene (ist das richtig?), scheint mir einerseits recht locker zu sein, wenn man gewisse Regeln eben einhält. Wie Pünktlichkeit und so. Das kriege ich hin ;) Wir machten ein paar wenige Übungen, die ich zum Teil schon kannte - und ich traute mich sogar, etwas zu sagen! Ich bin ja echt stolz auf mich. Ich fiel aber natürlich gleich auf durch meinen Akzent, denn in der Pause fragten mich zwei Jungs gleich, woher ich denn kommen würde. Immerhin, dadurch ergeben sich immer wieder nette Gesprächseinstiege. Und bevor hier gleich irgendwelche Gerüchte und Spekulationen in gewissen Geistern entstehen (ja, genau, dich meine ich ;) ) - nein, ich suche nicht nach irgendwelchen Kerlen, und der eine steht ohnehin nicht auf Frauen ;) Es war auf jeden Fall nett, sich endlich mal mit Leuten aus einem Kurs richtig zu unterhalten. Das hat mir bisher irgendwie gefehlt. Ich hoffe, der doch sehr kommunikative Theaterkurs wird da ein bisschen Abhilfe schaffen.
Nach der Pause standen Emotionen auf dem Plan, und unsere Aufgabe in den nächsten Wochen soll es unter anderem sein, lachen und weinen zu üben. Zu Hause, in Ruhe. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich davon halten soll - beziehungsweise, ob ich es tun werde. Lachen, ja. Sicher ;) Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber ich weiß nicht, ob ich mich momentan psychisch dazu in der Lage fühle, mit Absicht zu weinen. Das könnte momentan Tiefen aufreißen, die ich erst mal geschlossen halten will - man muss das Heimweh ja nicht unbedingt erzwingen ;) Mal schauen. Vielleicht, wenn ich mich mal rundum gut fühle. Dann könnte ich das ja mal riskieren ;)
Etwas früher als nach Plan war der Kurs dann für heute vorbei. Und ich war echt erschöpft ;) Immerhin hatte ich heute acht Stunden Unterricht gehabt oder geübt, das ist schon eine lange Zeit, wie ich finde. Und ich hatte mir einen Feierabend verdient! Morgen schließlich würde ich nur die Jazzvorlesung haben, denn der Chor beginnt erst nächste Woche. Da würde ich dann gut üben können, für heute sollte erst mal Schluss sein.
Zu Hause gabs dann auch gleich Abendessen - endlich hatte ich letztens alls komischen Hühnchenwürstchen aufgegessen und konnte mich dem nächsten Experiment zuwenden. Reis war noch von vorgestern da, diesmal gab es Wiener Würstchen. Zumindest glaube ich, dass die so heißen... muss nachher mal nachsehen gehen ;) Es sind keine Wiener Würstchen wie wir sie zu Hause kennen, zumindest vom Aussehen und der Konsistenz. Vom Geschmack her... Ja. Endlich. Würstchen! Ja! Jippie! Das ist doch mal ein toller Fortschritt, schmeckende Würstchen. Und das gleich im zweiten Anlauf. Jetzt müssen sie nur noch vertragen werden, aber da sieht es ganz gut aus an dieser Front. Auch das Shampoo wurde heute ausprobiert, von der Kämmbarkeit ganz okay. Jetzt muss ich nur noch abwarten ob es meinen Haaren insgesamt auch guttut.
Die Welt sieht nach der Klaviersache schon viel freundlicher aus. Jetzt muss ich natürlich zeigen, dass die Dozentin sich in mir nicht getäuscht hat, das ist wieder etwas Druck, aber das ist okay. Drucklos wäre das Leben ja wohl langweilig ;) Und ich muss schauen, dass ich meine Noten, die ich noch brauche, irgendwie hier her bekomme. Hab nämlich die Hälfte zu Hause liegen lassen, schlau wie ich bin. Ein bisschen was habe ich da, aber ein Sonatensatz und eine Sonate fehlen mir. Da werde ich mich dann morgen drum kümmern.
Mittlerweile war es schon spät, und auch wenn ich am nächsten Tag erst um 14 Uhr Uni hatte - ganz verschlafen wollte ich den Vormittag ja auch nicht. Zwar hatte ich es nicht mehr vor Mitternacht geschafft (beim Skype-Telefonat mit den Eltern hatte das Mikrofon rumgezickt und musste erst mal zur Ordnung gerufen werden), aber kurz danach ist auch okay.

1 Kommentar:

  1. Woha, die Beiträge sind jetzt so lang, dass wenn ich mir am Anfang vom Artikel denk, "da sollt ich ein Kommentar dazu schreiben", ich am Ende keine Ahnung mehr hab, was.
    Ich glaub, es war was zum Ton... :D
    Ich kann dir dann aber vieeele tolle mittelalterliche Vorlagen zeigen! Und keltische! :D
    Ach, jetzt weiß ich auch, was ich sagen wollt: Vielleicht sind die Kursgebühren fürs Brennen vom Ton, oder müsst ihr euch darum selbst kümmern? Das kann nämlich unter Umständen auch recht teuer sein!

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