Nur mal so ein kurzer Einwurf - US-Dollar fühlen sich doch irgendwie anders ans. Seltsam. Und sehen komisch aus. Aber in ein paar Wochen habe ich mich sicher dran gewöhnt, auch daran, dass die Scheine bis runter auf 1 $ gehen. Ganz verrückt ;)
Im Übrigen habe ich die Bestätigung für mein Flugessen (da bin ich ja mal gespannt) und habe eine Reservierungsanfrage für das Hostel verschickt. Ebenso wie ungefähr 25 Wohnungsanfragen, bisher kam aber erst eine Antwort zurück. Und ich suche fleißig nach einem Roman, den ich mir für meinen Kindle runterlade. Der muss schließlich gut sein, um mich beim Flug abzulenken ;)
Dienstag, 26. Juli 2011
Jetzt geht die Planung wirklich los
In 13 Tagen geht mein Flug, und jetzt komme ich langsam dazu, mich auch darum zu kümmern. Seit Sonntag habe ich meinen ebook-Reader, gestern wurde der zweite Akku für die Kamera bestellt. Heute steht auch noch Geldwechseln auf dem Plan, außerdem werde ich heute hoffentlich noch das Hostel (Adelaide Hostel) buchen (in der Hoffnung, dass noch nicht alles ausgebucht ist) und weiter nach einem Zimmer suchen.
Heute Nacht hatte ich mal wieder einen merkwürdigen Traum von San Francisco, der Klavierunterricht und der Unterricht im Allgemeinen verliefen sehr merkwürdig. Ich hoffe mal stark, die Realität ist anders :D
Außerdem habe ich mittlerweile auch einen Handgepäckskoffer und einen normalen (Real-Treueaktion sei Dank). Ich bin ja mal gespannt, wie da alles unterkommen soll... Langsam sollte auch die Packliste größer werden, nur dummerweise fallen mir immer unterwegs Sachen ein, die ich nicht vergessen darf - zu Hause zum Aufschreiben nie. Typisch.
Es ist verrückt. Durch den ganzen Stress in den letzten Wochen ist mir nur sehr selten in den Kopf gekommen, dass ich ja bald ganz wo anders bin. Jetzt sind es nicht mehr ganz zwei Wochen und es ist mir immer noch nicht klar. Fast ein halbes Jahr nicht zu Hause? Ohne Familie? Ganz allein? Unvorstellbar. Alles ist noch so weit weg... ich in einem Flieger, auf dem Weg in die USA? Verrückt. Ich denke, die Panik kommt noch (beziehungsweise wieder), wenn mir das mal klar wird.
Dennoch bin ich irgendwie immer noch froh, das alles begonnen zu haben. In der momentanen Situation ist vermutlich nichts besser, als für eine Weile zu verschwinden. Das kann eigentlich nur helfen.
Heute Nacht hatte ich mal wieder einen merkwürdigen Traum von San Francisco, der Klavierunterricht und der Unterricht im Allgemeinen verliefen sehr merkwürdig. Ich hoffe mal stark, die Realität ist anders :D
Außerdem habe ich mittlerweile auch einen Handgepäckskoffer und einen normalen (Real-Treueaktion sei Dank). Ich bin ja mal gespannt, wie da alles unterkommen soll... Langsam sollte auch die Packliste größer werden, nur dummerweise fallen mir immer unterwegs Sachen ein, die ich nicht vergessen darf - zu Hause zum Aufschreiben nie. Typisch.
Es ist verrückt. Durch den ganzen Stress in den letzten Wochen ist mir nur sehr selten in den Kopf gekommen, dass ich ja bald ganz wo anders bin. Jetzt sind es nicht mehr ganz zwei Wochen und es ist mir immer noch nicht klar. Fast ein halbes Jahr nicht zu Hause? Ohne Familie? Ganz allein? Unvorstellbar. Alles ist noch so weit weg... ich in einem Flieger, auf dem Weg in die USA? Verrückt. Ich denke, die Panik kommt noch (beziehungsweise wieder), wenn mir das mal klar wird.
Dennoch bin ich irgendwie immer noch froh, das alles begonnen zu haben. In der momentanen Situation ist vermutlich nichts besser, als für eine Weile zu verschwinden. Das kann eigentlich nur helfen.
Sonntag, 10. Juli 2011
Weniger als einen Monat
... habe ich noch Zeit, bis der Flieger abhebt. Freitag war die Einmonatsmarke überschritten - wahnsinn. Meine neuesten Errungenschaften: Ein Steckdosenadapter und ein Schutzsack für meinen Trekkingrucksack. Vom Reisebüro, bei dem ich wegen dem Essen während dem Flug angefragt hatte, habe ich bisher noch nichts gehört - wir hatten mal ausprobiert, was Lufthansa denn auf meine Anfrage, mir Fruktose-, Laktose- und Eifreies Essen zur Verfügung zu stellen, antworten würde ;) Langsam wirds aber mal Zeit!
Mit der Versicherung ist auch fast alles erledigt, war doch aber mehr Trara als gedacht. Nächste Woche dann wird sie wohl hoffentlich abgeschlossen, dann kann ich auch genau sagen, was ich gezahlt habe. Dass ich klassischen Klavierunterricht bekomme sehe ich mittlerweile als ziemlich aussichtslos an.
Ich denke, die letzten vier Wochen (ab morgen!!) werden wohl wie im Flug (haha) vergehen, und langsam sollte ich mir wirklich Gedanken darüber machen, welche nützlichen und unnützen Dinge ich mitnehmen werde. Und mir mal langsam meinen eBook-Reader bestellen. Und einen zweiten Akku für meine Kamera, sofern ich mir nicht doch noch spontan eine neue kaufe (aber meine alte macht halt doch irgendwie meist bessere Bilder...). Dann wollte ich noch ein Abo abschließen, die Bahncard kündigen (dafür ists vermutlich ohnehin schon zu spät -.-), mal versuchen, mich von der GEZ abzumelden und noch mal beim Arzt vorbeischauen. Und - ganz wichtig - ich will noch ein bisschen Faulenzen. Ganz einfach. Nichts tun. Ich finde, das klingt gut :)
Mit der Versicherung ist auch fast alles erledigt, war doch aber mehr Trara als gedacht. Nächste Woche dann wird sie wohl hoffentlich abgeschlossen, dann kann ich auch genau sagen, was ich gezahlt habe. Dass ich klassischen Klavierunterricht bekomme sehe ich mittlerweile als ziemlich aussichtslos an.
Ich denke, die letzten vier Wochen (ab morgen!!) werden wohl wie im Flug (haha) vergehen, und langsam sollte ich mir wirklich Gedanken darüber machen, welche nützlichen und unnützen Dinge ich mitnehmen werde. Und mir mal langsam meinen eBook-Reader bestellen. Und einen zweiten Akku für meine Kamera, sofern ich mir nicht doch noch spontan eine neue kaufe (aber meine alte macht halt doch irgendwie meist bessere Bilder...). Dann wollte ich noch ein Abo abschließen, die Bahncard kündigen (dafür ists vermutlich ohnehin schon zu spät -.-), mal versuchen, mich von der GEZ abzumelden und noch mal beim Arzt vorbeischauen. Und - ganz wichtig - ich will noch ein bisschen Faulenzen. Ganz einfach. Nichts tun. Ich finde, das klingt gut :)
Samstag, 2. Juli 2011
Alpträume und Ängste
Ja, jetzt werden die Ängste doch immer größer und größer. Nachdem ich in den letzten Tagen immer mehr meinen Verstand hinterfrage (Wie zum Vader konntest du dich auf so etwas einlassen? Ist dir nicht klar, dass du eigentlich ein ganz großer Angsthase bist?) hatte ich dann heute Nacht mal wieder einen fiesen Alptraum... Der sooo fies eigentlich gar nicht war. Immerhin hatte er zur Folge, dass ich nicht geflogen bin, was doch eigentlich das ist, was ich momentan will. Oder etwa doch nicht...?
Viel brauche ich von dem Traum nicht zu erzählen - eigentlich ging es die ganze Zeit nur darum, dass ich meinen Flug verpasste. Witzig, wie sich ein ganzer Traum damit beschäftigen kann. Jedenfalls war ich dann heute früh sehr verstört und panisch und machte mir sofort einen gedanklichen Haken, bloß nicht die Reisehülle für meinen Rucksack zu kaufen zu vergessen. Was mir nämlich im Traum auch passiert war. In der Realität wäre das nicht so schlimm, dann würde er gegen einen Aufpreis einfach eingeschweißt. Im Traum aber... Genau.
Mittlerweile rückt der Tag des Abflugs immer näher. Knapp mehr als ein Monat ist es nun nur noch hin. Seit gestern habe ich ernsthaft begonnen, mir Zimmer zu suchen - habe gerade aber keine Muße, viel darüber zu schreiben. Das ist wieder ein Aufreger-Thema für sich, und dafür habe ich gerade keinen Nerv ;) Schließlich habe ich am Montag meine Abschlussprüfungen in Studienfach Nummer zwei und stehe so ganz nebenbei auf der Bühne des Kammertheaters. Mit allem was da dazugehört - Verletzungen inklusive ;). Gut, dass ich momentan so beschäftigt bin, so können alle möglichen negativen Gedanken (in jeder Hinsicht meines Lebens) nicht so stark an mich rankommen. Und so wird der Abflugtag immer näher rücken, von mir unbemerkt und unabwendbar.
Ich bin andererseits immer noch wahnsinnig froh, dass ich das Abenteuer gewagt habe. Wie war das... mutig ist der, der seine Angst überwindet, oder? ;) Und Luke Skywalker hätte niemals die Galaxis gerettet, wenn er zu Hause auf Tatooine geblieben wäre.
Also bete ich einfach, dass alles gutgehen wird. Und meine Angst irgendwo zwischen Abflug, 1. Landung in Frankfurt und San Francisco verloren geht. Und das nächste halbe Jahr das unglaublichste, wundervollste, fantastischste und schönste meines Lebens wird.
Jawoll!
Viel brauche ich von dem Traum nicht zu erzählen - eigentlich ging es die ganze Zeit nur darum, dass ich meinen Flug verpasste. Witzig, wie sich ein ganzer Traum damit beschäftigen kann. Jedenfalls war ich dann heute früh sehr verstört und panisch und machte mir sofort einen gedanklichen Haken, bloß nicht die Reisehülle für meinen Rucksack zu kaufen zu vergessen. Was mir nämlich im Traum auch passiert war. In der Realität wäre das nicht so schlimm, dann würde er gegen einen Aufpreis einfach eingeschweißt. Im Traum aber... Genau.
Mittlerweile rückt der Tag des Abflugs immer näher. Knapp mehr als ein Monat ist es nun nur noch hin. Seit gestern habe ich ernsthaft begonnen, mir Zimmer zu suchen - habe gerade aber keine Muße, viel darüber zu schreiben. Das ist wieder ein Aufreger-Thema für sich, und dafür habe ich gerade keinen Nerv ;) Schließlich habe ich am Montag meine Abschlussprüfungen in Studienfach Nummer zwei und stehe so ganz nebenbei auf der Bühne des Kammertheaters. Mit allem was da dazugehört - Verletzungen inklusive ;). Gut, dass ich momentan so beschäftigt bin, so können alle möglichen negativen Gedanken (in jeder Hinsicht meines Lebens) nicht so stark an mich rankommen. Und so wird der Abflugtag immer näher rücken, von mir unbemerkt und unabwendbar.
Ich bin andererseits immer noch wahnsinnig froh, dass ich das Abenteuer gewagt habe. Wie war das... mutig ist der, der seine Angst überwindet, oder? ;) Und Luke Skywalker hätte niemals die Galaxis gerettet, wenn er zu Hause auf Tatooine geblieben wäre.
Also bete ich einfach, dass alles gutgehen wird. Und meine Angst irgendwo zwischen Abflug, 1. Landung in Frankfurt und San Francisco verloren geht. Und das nächste halbe Jahr das unglaublichste, wundervollste, fantastischste und schönste meines Lebens wird.
Jawoll!
Freitag, 1. Juli 2011
Schlafende Studentin
Nein, nicht ich bin damit gemeint ;) Mal ausnahmsweise.
Dienstag habe ich endlich das Projekt "Bank" in Angriff genommen. Also trabte ich nach einem Routine-Arztbesuch ein bisschen weiter, um die nächste Filiale der "Deutschen Bank" aufzusuchen. Dort wurde ich gleich bedient, mir was zu trinken angeboten (bei der fürchterlichen Hitze am Dienstag sehr willkommen) und nach kurzer Wartezeit wurde ich in ein Beratungszimmer geführt. Da begann eine junge Frau auch sogleich, meine Daten in den Comuputer einzutippseln, um mir das neue "Junge Konto" anzulegen, mit dem ich dann kostenlos bei der "Bank of America" abheben darf. Gute Sache.
Nebenbei unterhielten wir uns etwas, ich erzählte, wofür ich das Konto brauchte, sie erzählte ein bisschen von ihrem eigenen Studium, das sie noch berufsbegleitend neben der Arbeit in der Bank absolvierte. Auch kamen wir auf das Thema Bachelor und Anwesenheitspflicht zu sprechen, wo sie dann offen und frei zugab, bei ihr sei das kein Problem - sie tauche meistens nicht auf. Kurz stutzte ich etwas ob der Tatsache, dass sie mir das so einfach erzählte - sollte sie nicht die seriöse Bankangestellte sein? Sie führte das dann weiter aus, der Job sei anstrengend, Freitag abend und Samstags dann noch an die Uni zu gehen sehr zermürbend. Meist schlafe sie dort eh ein - dann könne sie das gleich zu Hause tun. Spätestens da war sie mir irgendwie sympathisch. Nicht, dass ich schwänzen gut finde - nein, eher im Gegenteil, wie die Meisten wohl wissen. Aber irgendwie fand ich sympathisch, dass sie mir gegenüber ehrlich war und offen. Keine "seriöse Bankangestellte" spielte, die alles perfekt unter Kontrolle hat, sondern zugab, ein Mensch mit (Zeit)problemen zu sein. Andere wären da wohl eher pikiert gewesen oder irritiert, ich fand das... nett^^. Und menschlich. Und wenn sie in anderen Bankangelegenheiten genauso ehrlich ist finde ich das richtig super.
Am Ende bat sie mich noch, ihr später von meinen Erlebnissen in Kalifornien zu erzählen und verabschiedete sich. Alles in allem doch ein netter Bankbesuch!
Dienstag habe ich endlich das Projekt "Bank" in Angriff genommen. Also trabte ich nach einem Routine-Arztbesuch ein bisschen weiter, um die nächste Filiale der "Deutschen Bank" aufzusuchen. Dort wurde ich gleich bedient, mir was zu trinken angeboten (bei der fürchterlichen Hitze am Dienstag sehr willkommen) und nach kurzer Wartezeit wurde ich in ein Beratungszimmer geführt. Da begann eine junge Frau auch sogleich, meine Daten in den Comuputer einzutippseln, um mir das neue "Junge Konto" anzulegen, mit dem ich dann kostenlos bei der "Bank of America" abheben darf. Gute Sache.
Nebenbei unterhielten wir uns etwas, ich erzählte, wofür ich das Konto brauchte, sie erzählte ein bisschen von ihrem eigenen Studium, das sie noch berufsbegleitend neben der Arbeit in der Bank absolvierte. Auch kamen wir auf das Thema Bachelor und Anwesenheitspflicht zu sprechen, wo sie dann offen und frei zugab, bei ihr sei das kein Problem - sie tauche meistens nicht auf. Kurz stutzte ich etwas ob der Tatsache, dass sie mir das so einfach erzählte - sollte sie nicht die seriöse Bankangestellte sein? Sie führte das dann weiter aus, der Job sei anstrengend, Freitag abend und Samstags dann noch an die Uni zu gehen sehr zermürbend. Meist schlafe sie dort eh ein - dann könne sie das gleich zu Hause tun. Spätestens da war sie mir irgendwie sympathisch. Nicht, dass ich schwänzen gut finde - nein, eher im Gegenteil, wie die Meisten wohl wissen. Aber irgendwie fand ich sympathisch, dass sie mir gegenüber ehrlich war und offen. Keine "seriöse Bankangestellte" spielte, die alles perfekt unter Kontrolle hat, sondern zugab, ein Mensch mit (Zeit)problemen zu sein. Andere wären da wohl eher pikiert gewesen oder irritiert, ich fand das... nett^^. Und menschlich. Und wenn sie in anderen Bankangelegenheiten genauso ehrlich ist finde ich das richtig super.
Am Ende bat sie mich noch, ihr später von meinen Erlebnissen in Kalifornien zu erzählen und verabschiedete sich. Alles in allem doch ein netter Bankbesuch!
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