Montag, 26. Juli 2010

Lernen, lernen...?

Vorbereitung auf den Toefl-Test - damit sollte ich langsam wirklich ernsthaft anfangen. Der Termin ist seit heute mal auf den 25. September angedacht, ob das so bleibt - wer weiß. Aber bald müssen wir uns eh dafür anmelden.
Mittlerweile habe ich zwei Bücher aus der Bücherei, ein drittes ist bestellt und kommt irgendwann. Da hätten wir einmal dieses hier, dann noch das und zur Ergänzung dieses. In letzteres habe ich heute schon einmal reingeschaut und die ersten zwei Seiten gemacht. Irgendwie ist das aber nicht sonderlich viel, wenn man sich anschaut, wie viele Seiten diese ganzen Bücher haben und wie wenig Zeit vor mir liegt. Ich frage mich, wie man diese Bücher durcharbeiten soll... dabei habe ich eigentlich ja 9 Jahre englisch gehabt und kann sogar Bücher auf Englisch lesen. Dadurch sollte ich die 80 von 120 erforderten Punkte doch eigentlich kriegen. Eigentlich. *seufz*

Samstag, 10. Juli 2010

Viele, viele Gedanken

Was gibts nun, eine Woche später, an Neuigkeiten?
Tja, die größte Neuigkeit ist wohl, oh Überraschung, dass es noch komplizierter wird als angenommen. ;)
Die Bewerbungsfrist für die Stipendien sind teilweise schon abgelaufen (jetzt schon! Für das nächste Wintersemester in eineinhalb Jahren! Glaubt man das...), für die anderen hat man dafür aber noch schön viel Zeit. Dumm nur, dass man dann erst kurz vor knapp erfährt, ob man das Stipendium bekommt. Zumindest bei den Stipendien, die ich bisher ausfindig gemacht habe (das Landesstipendium Ba-Wü und das Reise-Stipendium von fulbright). Alle anderen Stipendien trafen auf mich irgendwie nicht zu... Aber da muss ich vielleicht einfach noch weiter suchen.
Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt, das Budget. Ich wusste ja, dass es teuer wird (oder habe es geahnt), aber wenn man das Ganze dann mal durchrechnet und die doch relativ hohe Zahl vor den drei Nullen sieht muss man schon erst einmal schlucken. Ist mir das wirklich so viel Wert? frägt man sich dann unvermeidlich. Ich habe mir darauf mit ja geantwortet - denn wann mache ich so was schon, wenn nicht im Studium? Außerdem lebe ich im hier und jetzt, und ewig sparen um das Geld nie ausgeben zu können wäre ja auch bescheuert (und das aus meinem Mund!!!). Naja, diese hohe Zahl will aber trotzdem finanziert werden. Wenn ich kein Stipendium kriege sieht es ziemlich eng aus, da auch das Auslands-Bafög vermutlich nicht für mich in Frage kommen wird. Nun gut, alles zu seiner Zeit.
Der nächste Punkt - wie komme ich da rüber? Ich habe es ja schon erwähnt, ich habe eine ziemliche Flugangst. Zwar gibt es sicher Leute, bei denen sie schlimmer ausgeprägt ist, schließlich saß ich schon auf zwei Reisen je zwei mal im Flieger. Aber beide Male waren das kurze Hüpfer und auch da war ich schon ziemlich panisch. Und wer jetzt mit dem Argument kommt, in größeren Maschinen ists nicht so schlimm oder das Flugzeug ist doch eh das sicherste Verkehrsmittel - ne, danke, hilft mir alles nichts ;) Eine Schiffsreise wird wohl wegen der zu hohen Kosten nicht in Frage kommen, nachfragen werd ich beim Reisebüro trotzdem mal. Im Netz konnte ich bisher nämlich nur Kreuzfahrten finden, keine einfachen "Überfahren". Vielleicht gibts so was ja heutzutage gar nicht mehr...? Eine Reise auf dem Frachtschiff kommt leider wegen der nicht vorhandenen Flexibilität nicht in Frage. In den USA müsste ich natürlich dann noch in den Flieger steigen um nach Kalifornien zu kommen - aber damit könnte ich leben. Nun denn, alles zu seiner Zeit.
Gaaaanz wichtig ist jetzt erst mal eines: Der blöde Toefl-Test. Der wird wohl ohnehin die größte Hürde. Ja, ich hatte eine zwei in Englisch, aber irgendwie weiß ich bis jetzt nicht wieso. Ich kann mir nicht vorstellen, bei diesem Test wirklich gut abzuschneiden. Und leider war ich auch noch nicht in der Lage herauszufinden, wie viele Punkte für S.F. nötig wären - was meine Englischkenntnisse irgendwie "beweist". Anscheinend sinds ja nicht so viele, also hoffen wir mal da drauf. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie man sich da am Besten drauf vorbereitet. Und dafür ist es jetzt schon Zeit.

Willkommen

Der Post vor diesem stammt eigentlich aus einem anderen Blog von mir und wurde am 2. Juli, also vor knapp einer Woche, geschrieben. Ich dachte mir aber, dass das Thema vielleicht auch einen eigenen Blog wert ist - ein Blog in dem ich nur über meine Überlegungen, Ängste und Freude in Bezug auf meinen Austausch schreibe - sollte er überhaupt jemald Wirklichkeit werden. Aber hinterher ist man immer schlauer und sollte es klappen würde ich mich ziemlich ärgern ;) Und da dieser Post ziemlich zeitnah nach der Idee geschrieben wurde ist er doch der perfekte Einstieg hier.
Willkommen also hier in meiner zweiten Gedankenwelt, mal sehen, ob was draus wird - und wenn ja, was.

Ein Traum

Was macht man, wenn man sein Leben umkrempelt? Man geht ins Ausland, bricht alle Brücken ab und beginnt wieder von vorne.
Naja, also ganz so krass will ich das nicht. Aber das mit dem Ausland hört sich prinzipiell mal nicht so schlecht an... Bisher kam das nicht in Frage, schließlich wollte das Studium schnell abgeschlossen werden um schnell zu arbeiten. Das ist ja jetzt nicht mehr ganz so nötig und eine Lebensänderung wäre toll. Und als dann meine Mitbewohnerin begeistert von einer Infoveranstaltung heimkam und von einem Auslandssemester schwärmte entsponn sich erst einmal die verrückte Idee, die langsam irgendwie ernsthafter wurde. Naja, so ernsthaft dann doch noch nicht ;) Aber ernsthaft genug um sich wirklich Gedanken darüber zu machen.
Am Liebsten wäre mir ja ein englischsprachiges Land. Ich Fremdsprachen-Niete hab da wohl noch die besten Karten mich durchzuboxen ;) England wäre toll oder Wales. In Schottland gibts leider nichts... Aber Cardiff klingt doch ganz nett.
Richtig gefesselt hat uns beide aber ein viel größeres Unterfangen. Nein, was wollen wir mit England oder Frankreich - die USA sollen es werden. Wenn schon, denn schon! Der große Vorteil wäre eben, dass man dort nicht nur Musik belegt. Nein, man kann sich seine Credits zusätzlich mit Literatur, Theater oder Physik vollpacken - auf was man eben Lust hat! Das nenne ich dann Studium. Ein bisschen breitgefächerter, nicht nur das stupide "Das da ist eine Doppeldominante mit Quint im Bass".
Es wäre ein Abenteuer, es ist eine verrückte Schnapsidee - aber warum eigentlich nicht? Natürlich verschiebt sich dadurch das Ende des Studiums um ein Semester. Aber ich wäre immer noch im Juli fertig, rechtzeitig zum neuen Schuljahr.
Kalifornien - das klingt nach Sommer und Sonnenschein, nach Luft, Freiheit und Selbsständigkeit. Es klingt einfach utopisch. San Francisco, L.A. - das gibts doch nur im Fernsehen!
Aber es wäre zu machen. Es ist viel Verwaltungskram und es wäre viel zu erledigen. Toefl-Test bestehen, Aufnahme machen, Bewerbung. Zusätzlich dann noch die Finanzierung. Zwar ist es in Kalifornien nicht allzu teuer, aber ein bisschen teurer als hier wirds wohl schon. Und es bliebe die Frage mit meinem WG-Zimmer. Ein Stipendium oder eine Unterstützung wären also ziemlich toll... abgesehen dass der Flug auch nicht von Pappe wäre.
Apropos Flug. Das wäre natürlich ein wenig heftig... Ich mit meiner Flugangst über den Atlantik?!? Hm. Eine Schiffsreise dauert wohl leider zu lange... Zusätzlich kommt das Problem mit dem Essen. Kriege ich dort wirklich Nahrungsmittel, die ich auch essen kann?
Aber schließlich wäre ich, wenn es klappt, nicht alleine. Meine Mitbewohnerin hat ja zumindest momentan vor ebenfalls "auszufliegen".
Viele Probleme, viel Aufwand, viele Fragen.

Aber es wäre doch irgendwie verdammt cool.