Wow. Habt ihr alle die Daumen gedrückt? Oder die Macht um Hilfe gebeten?
Das gestern lief ja einwandfrei - zumindest fast. Mein Zug hatte nämlich 10 Minuten Verspätung, der Automat wechselte meinen Schein nicht in Kleingeld, so dass ich ewig brauchte, um Geld für das Bahnhofsschließfach zu haben (für die Elektrosachen und meinen Rucksack ;) ). Als ich dann aber endlich in der U-Bahn saß lief alles gut. Ich fand das Konsulat auf Anhieb (ist ja auch nicht so schwer, wenn man Karten lesen kann :D ) und war sogar 10 Minuten früher da. Der Wachmann fragte nach meinem Namen und sah sich meinen Pass an. Dann durchsuchte er meine Tasche nach "bösen" Gegenständen und bat mich, aus meiner Wasserflasche einen Schluch zu trinken. Seltsamerweise warf er keinen Blick in meine Tupperbox...
Während er das tat kam noch eine zweite Studentin, gleiche Prozedur bei ihr, dann gingen wir rein (und ich merkte schön deutlich, wie sich das Mädel vordrängelte -.-). Sicherheitscheck wie am Flughafen, auch der zweite Wachmann fragte uns, wie der vorher, nach Handy oder MP3-Player. Handy hätten wir sogar bei ihnen drinnen abgeben dürfen - scheint also sehr abhängig zu sein vom Konsulat und vom Wachmann, welche strikten Regelungen durchgesetzt werden.
Weiter gings zu einem Herrn, der uns um die Pflichtdokumente erleichterte, diese abstempelte und uns zurückgab. Das Mädel hatte kein Foto dabei, schien aber kein Problem zu sein. Hier aber auch wieder - keine Ahnung, ob das immer so ist. Wir wurden aufgefordert eine Nummer zu ziehen und setzten uns dann in den Warteraum. Dort standen Stühle und es gab vier Schalter, so ähnlich wie in der Bank, abgetrennt durch kleine Abgrenzungen und durch Glaswand geschützt. Im Warteraum saßen ungefähr weitere acht Leute, die darauf warteten, durch ein Gerät wie bei der Bahn aufgerufen zu werden. Das geschah drei Mal. Erst an Schalter eins, Abgabe der Dokumente. Schalter zwei, Fingerabdrücke. Und dann Schalter vier oder fünf - die "Interviews". Die etwa 4 Minuten dauerten ;) Ich wurde nach meinem Grund gefragt, meiner Finanzierung, was meine Eltern arbeiten würden. Ich glaube, das wars auch schon... Weitere Dokumente wie Noten oder einen Brief der Uni, wie auf der Seite empfohlen wurde, interessierte keinen. Peng, da war mein Visum genehmigt und ich stand wieder auf der Straße (neben dem Polizisten, der da die ganze Zeit mit Waffe im Anschlag rumlief... ahhh^^).
Das Ganze dauerte gerade mal 20 Minuten! Hammer... Hätte ich wirklich nicht gedacht. Es lief alles lockerer ab als erwartet, auch, dass ich 10 Minuten zu früh da war interessiere keinen. Alles ganz easy ;)
Und die Peinlichkeit, dass das Ganze an einem nicht zuerkannten Visum scheitert, bleibt mir erspart :D
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